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Website-Kosten

Was kostet eine Website und wovon hängt der Preis ab?

Was eine Firmenwebsite kostet, hängt vor allem von vier Dingen ab: der Zahl der Seitentypen, der Zahl der Sprachen, den Anbindungen an andere Systeme und der Menge an neuem Text und Bild. Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Wartung. Nach einer kurzen Analyse lässt sich jede Phase zum Festpreis planen.

Von Anıl Kölmük8 Min. Lesezeit

Warum nennt Ihnen niemand seriös einen Preis in einem Satz?

Hinter dem Wort „Website“ stecken sehr verschiedene Aufträge. Es kann ein Auftritt mit fünf Seiten sein, dessen Texte fertig vorliegen und für den eine Vorlage genügt. Es kann aber auch eine Website auf Deutsch, Englisch und Französisch sein, mit Dutzenden Leistungsseiten, einem Anfrageformular mit CRM-Anbindung und einem Blog, das jede Woche wächst. Beides heißt „Website erstellen“, der Aufwand unterscheidet sich um ein Vielfaches.

Wer seriös kalkuliert, fragt deshalb zuerst nach: Für wen ist die Website, was sollen Besucher dort tun, wie viele Seitentypen und Sprachen braucht sie, wer schreibt die Texte, und mit welchen Programmen muss sie Daten austauschen? Ohne diese Antworten ist jedes Angebot geraten. Meist genügen dafür ein ausführliches Gespräch und ein Blick auf die bestehende Website.

Pauschale Durchschnittspreise helfen deshalb wenig, denn sie beschreiben eine Website, die es so nicht gibt. Nützlicher ist es, die Kostentreiber zu kennen und Angebote danach zu vergleichen.

Was beeinflusst die Website-Kosten am stärksten?

Am meisten zählen die Seitentypen, nicht die Zahl der Seiten. Ein Seitentyp ist eine Vorlage: Startseite, Leistungsseite, Produktkatalog, Blogbeitrag, Kontakt. Vierzig Leistungsseiten mit derselben Vorlage werden einmal gestaltet und einmal programmiert. Jeder neue Seitentyp bedeutet neues Design, neuen Code und eine neue Testrunde auf Smartphone und Desktop.

FaktorHält den Preis niedrigTreibt den Preis
SeitentypenWenige, gut durchdachte VorlagenViele Seiten mit eigenem Aufbau
SprachenNur DeutschDeutsch, Englisch und Französisch, jeweils mit eigenen Texten und URLs
TexteLiegen fertig vor und werden nur eingepflegtAlles wird neu geschrieben
Bild und VideoVorhandene FotosNeues Fotoshooting, Illustrationen oder Video
AnbindungenEin einfaches KontaktformularCRM, Terminbuchung, Zahlung, Warenwirtschaft oder Buchhaltung
SonderfunktionenKeineRechner, Kundenbereich, Filter, Login
AbstimmungEine Person entscheidet zügigViele Freigaberunden und wechselnde Inhalte

Am häufigsten unterschätzt wird der Text. Angebot, Kundenfragen und Belege so zu formulieren, dass sie überzeugen, dauert länger als vorhandene Texte einzusetzen, und entscheidet darüber, ob Besucher verstehen, was Sie verkaufen. Bei uns kommt der Text deshalb vor dem Design: Gestaltet wird mit echten Inhalten, und das Layout muss am Ende nicht umgebaut werden.

Ersetzt die neue Website eine alte, kommt der Umzug hinzu. Alte Inhalte müssen gesichtet werden, und ein Plan für Weiterleitungen sorgt dafür, dass Besucher und Rankings nicht verloren gehen. Fragen Sie nach, ob dieser Relaunch-Aufwand im Angebot steckt.

Individuelles Design, gekauftes Theme oder Baukasten?

Vergleichen Sie neben dem Preis auch, was Sie bekommen. Ein Baukasten wie Wix oder Squarespace ist am Anfang am günstigsten, die Website lebt dann aber auf dessen Plattform. Ein gekauftes WordPress-Theme startet ebenfalls günstig, zwingt Ihre Inhalte aber in fertige Blöcke. Individuelles Design kostet zu Beginn mehr und wird um Ihre Inhalte herum gebaut.

Individuelles DesignGekauftes ThemeBaukasten (Wix, Squarespace)
Passt zu Ihren InhaltenDafür entworfenSie füllen die Blöcke des ThemesSie füllen die Blöcke der Plattform
Tempo auf dem SmartphoneAuf Geschwindigkeit ausgelegtOft schwerfälligUnterschiedlich
SprachenMehrere, jede mit eigenen URLsAbhängig von PluginsEingeschränkt
Wem es gehörtIhnen: Code, Domain, HostingIhnen, mit Theme-LizenzEs liegt bei der Plattform
StartpreisHöherNiedrigAm niedrigsten

Welche Variante passt, hängt davon ab, welche Rolle die Website im Verkauf spielt. Wenn Kunden auf der Website entscheiden, weil Ihre Leistung Erklärung braucht, lohnt sich individuelles Design meist. Brauchen Sie nur Kontaktdaten und eine kurze Vorstellung, reicht oft etwas Einfaches, und das sagen wir Ihnen dann auch. Läuft Ihre Website schon auf WordPress und braucht nur Anpassungen, ist unsere WordPress-Agentur die passende Adresse.

Was kostet jede weitere Sprache?

Viele Unternehmen in Deutschland brauchen ihre Website mindestens auf Deutsch und Englisch, und wer nach Frankreich exportiert, auch auf Französisch. Jede Sprache bringt Arbeit an mehreren Stellen: den Text, die URLs, Titel und Beschreibungen für die Suche sowie hreflang-Angaben, die Google zeigen, welche Seite für welche Sprache und Region gedacht ist.

Maschinelle Übersetzung ersetzt keine echte Sprachversion. Eine Einkäuferin in Lyon merkt schnell, ob ein Text nur durch ein Tool gelaufen ist. Bei yop schreibt oder prüft jede Sprache ein Mensch, der sie als Muttersprache spricht. Bei knappem Budget sind zwei gut gemachte Sprachen besser als vier halbe. Mehr dazu im Beitrag Website übersetzen oder lokalisieren.

Welche laufenden Kosten kommen nach dem Start?

Mit dem Livegang ist die Rechnung nicht abgeschlossen. Planen Sie mindestens diese monatlichen oder jährlichen Posten ein:

  • Domain: eine jährliche Gebühr. Registrieren Sie sie auf Ihr Unternehmen, nie auf die Agentur.
  • Hosting: ein verwaltetes Hosting mit täglichen Backups und Testumgebung. Billiges Shared-Hosting ist oft der erste Grund, warum eine gut gebaute Website langsam lädt.
  • Lizenzen: kostenpflichtige Plugins, Schriften, Bilddatenbanken, Formular- oder Buchungsdienste.
  • Wartung: Updates, Backups und kleine Änderungen, intern erledigt oder als Website-Wartung vergeben.
  • Inhalte: neue Seiten und Beiträge, geänderte Preise und Fotos.

Fragen Sie beim Vergleich nach den Gesamtkosten im ersten Jahr. Ein günstiger Start mit hoher Monatsgebühr und kostenpflichtigen Extras kann über drei Jahre teurer werden als eine höhere Investition am Anfang.

Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?

Das Tempo bestimmen vor allem Inhalte und Freigaben. Das sind unsere üblichen Zeiträume:

AuftragÜbliche DauerWas es verlängert
Landingpage mit Text, Design, Umsetzung und Tracking1–3 WochenMehrere Sprachen, Rechner, Anbindungen
Firmenwebsite mit wenigen SeitentypenWochen, nicht MonateViele Seitentypen und Sprachen
Onlineshop, Portal oder Website in vielen SprachenLänger, in Phasen geplantGroßer Katalog, mehrere Märkte, Anbindungen an andere Systeme

Große Projekte teilen wir in Phasen, damit die wichtigsten Seiten zuerst online gehen. Und wenn Sie für eine Kampagne nur eine Seite brauchen, müssen Sie keine ganze Website beauftragen: Eine Landingpage läuft auf Ihrer eigenen Domain.

Wie kalkuliert yop den Preis einer Website?

Wir verkaufen keine Pakete, denn den Preis bestimmen genau die Unterschiede zwischen zwei Websites. Nach einer kurzen Analyse von bestehender Website, Zielgruppe, Seitentypen, Sprachen und Anbindungen erhalten Sie für jede Phase einen Festpreis. So kennen Sie die Gesamtsumme, bevor das Design beginnt:

  1. Seitenplan: Suchnachfrage, Kundenfragen und Ihre Ziele, übersetzt in eine Liste von Seiten.
  2. Text: Die Worte kommen zuerst, damit das Design auf echten Inhalten aufbaut.
  3. Design: die wichtigsten Seiten für Smartphone und Desktop, mit Ihnen über einen Live-Link besprochen.
  4. Umsetzung: die Website mit Formularen, CRM und Analyse verbunden und auf echten Geräten getestet.
  5. Start: Weiterleitungen, Search Console, Geschwindigkeitscheck und auf Wunsch monatliche Wartung.

Code, Domain und Hosting-Konto laufen vom ersten Tag an auf Ihr Unternehmen. Wechseln Sie später die Agentur, müssen Sie nichts neu bauen. Wir sind ein Team in Tallinn (Estland), arbeiten auf Deutsch, rechnen in Euro ab und halten uns an EU-Recht, die DSGVO eingeschlossen. Mehr dazu auf der Seite Webdesign.

Was gehört in ein gutes Angebot für eine Website?

Zwei Angebote lassen sich nur vergleichen, wenn sie dieselbe Leistung beschreiben. Achten Sie vor der Endsumme auf diese Punkte:

  • Die Liste der Seitentypen und die enthaltenen Sprachen.
  • Wer die Texte schreibt und wer die Bilder liefert.
  • Die Anbindungen und ihr Umfang: welche Daten wohin fließen.
  • Was nicht enthalten ist, genauso klar wie das, was enthalten ist.
  • Ob der Preis netto oder brutto gilt. Sitzt der Anbieter in einem anderen EU-Land, stellt er Unternehmen in der Regel keine Mehrwertsteuer in Rechnung; die Steuer führen Sie dann im Reverse-Charge-Verfahren selbst ab. Einzelheiten klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.
  • Die laufenden Kosten für Hosting, Lizenzen und Wartung.
  • Schriftlich, wem Code, Domain und Konten gehören.

Hinter einem deutlich günstigeren Angebot fehlt meist etwas: die Texte, die Tests auf dem Smartphone, die Weiterleitungen oder die Möglichkeit, Inhalte selbst zu pflegen. Fragen Sie das schriftlich nach, bevor Sie unterschreiben.

Ändern Mobilversion und Barrierefreiheit den Preis?

Ja, aber weniger, wenn beides von Anfang an mitgedacht wird. Google nutzt laut eigener Dokumentation die mobile Version einer Website für Indexierung und Ranking. Die Smartphone-Ansicht ist also kein Extra, sondern die Hauptansicht. Wir gestalten Smartphone und Desktop deshalb gleichzeitig.

Für Barrierefreiheit gibt es in Deutschland zudem ein Gesetz. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt für Dienstleistungen, die nach dem 28. Juni 2025 für Verbraucher erbracht werden, darunter Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr wie Onlineshops. Was das konkret bedeutet, steht im Beitrag Barrierefreie Website. Wer Barrierefreiheit früh einplant, zahlt weniger als für eine Nachbesserung.

Wie halten Sie die Kosten Ihrer Website im Rahmen?

  1. Starten Sie mit den Seiten, die Anfragen bringen: Startseite, Leistungen, Kontakt. Blog und weitere Sprachen können folgen.
  2. Begrenzen Sie die Seitentypen: Wenige gut geplante Bausteine tragen die ganze Website.
  3. Sammeln Sie Logo, Fotos, Preise und die häufigsten Kundenfragen, bevor es losgeht.
  4. Bestimmen Sie eine Person, die entscheidet. Lange Freigaberunden verlängern Zeitplan und Rechnung.

Von Anıl Kölmük

Gründer von yop, Tallinn. Über uns

Quellen

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Schicken Sie uns Ihre Website und was Sie ändern möchten. Innerhalb von zwei Werktagen antworten wir mit dem ersten Schritt, den wir gehen würden.

Fragen

Häufige Fragen zu Website-Kosten.

Was kostet eine Homepage für ein kleines Unternehmen?

Das hängt von Seitentypen, Sprachen, Anbindungen und neu zu erstellenden Inhalten ab, eine belastbare Zahl gibt es erst nach einem Gespräch. Bei yop gibt es keine Pakete: Nach einer kurzen Analyse erhalten Sie einen Festpreis je Phase und kennen die Gesamtsumme vor dem Design.

Eine Firmenwebsite mit wenigen Seitentypen ist meist in Wochen statt Monaten fertig, eine Landingpage in ein bis drei Wochen. Das Tempo bestimmen vor allem Inhalte und Freigaben.

Das hängt vom Angebot ab, prüfen Sie, ob netto oder brutto gerechnet ist. Sitzt der Anbieter in einem anderen EU-Land, wird an Unternehmen in der Regel ohne Mehrwertsteuer abgerechnet, und Sie führen die Steuer im Reverse-Charge-Verfahren selbst ab.

Das regelt der Vertrag, lesen Sie ihn vor der Unterschrift. In unseren Projekten gehören Code, Domain, Hosting-Konto und alle Dateien vom ersten Tag an Ihrem Unternehmen.